Beim Rennrodeln legt sich der Athlet rücklings auf den Rennschlitten. Um aerodynamisch zu sein, hält sich der Sportler so flach wie möglich auf den Schlitten. Gelenkt wird durch Beindruck und Verlagerung des Körpergewichtes. Der Start erfolgt durch Abziehen vom Startgerät mit den Händen und sog. "Paddelschläge" zum beschleunigen. Die Fliehkräfte können in Kurven bis zu 4 G betragen.
Rennrodeln wird in vier Disziplinen ausgetragen: Herren-Einsitzer, Damen-Einsitzer, Doppelsitzer (nur Herren), Team-Staffel. Gestartet wird je nach Disziplin von unterschiedlichen Starthöhen. FIL-Weltmeisterschaften finden in jedem Sportjahr statt (außer dem Sportjahr, in dem die Olympischen Winterspiele stattfinden).
Folgende Weltmeistertitel werden vergeben:
"Weltmeister im Herren-Einsitzer"
"Weltmeister im Damen-Einsitzer"
"Weltmeister im Doppelsitzer"
" Team-Staffelweltmeister"
Die Anfänge des Rennrodelsports liegen im Anfang des 19. Jahrhunderts. Damals verwendete man Holzschlitten (Davoser Schlitten, Grindelwalder Schlitten). Das erste Rodel-Rennen wurde 1883 in Davos ausgetragen. In den Anfängen dieser Rennsportart fanden die Wettkämpfe ausschließlich auf Naturrodelbahnen (z.B. durch Waldwege) statt. 1957 wurde die erste Kunstbahn in Imst, Österreich gebaut. 1964 wurde Rennrodeln auf Kunsteisbahnen ins olympische Programm aufgenommen. 1957 Gründung der FIL (Fédération International de Luge de Course) als eigenständige Rennrodel-Organisation.
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